• 15. Januar 2011 17:01
  • Besprechung, Digitale Kultur, Sendung vom 15.01.2011, Technologie

Die menschliche Version des PageRank

Webdienst Klout will Einfluss von Personen im Social-Web messen


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Wie viel ist ein Social-Media-Nutzer wert? Diese Frage wird sehr unterschiedlich beantwortet. Nimmt man zum Beispiel Facebook, dann kann man sagen, dass jeder Facebook-Nutzer etwa 100 Dollar wert ist – zumindest wenn man die aktuelle finanzielle Bewertung des Unternehmens Facebook durch die Anzahl seiner Nutzer teilt. Einen ganz anderen Weg beschreitet der Dienst klout.com. Dort kann jeder seinen Twitter-Nutzernamen eingeben und bekommt dann eine genaue Analyse über den Einfluss angezeigt.

Die About-Seite des Dienstes weist darauf hin, dass „Klout isn’t about figuring out who is on the “A-list.” We believe that every person who creates content has influence. Our mission is to help every individual understand and leverage their influence.“

Für @Breitband kommt ein Wert von 35 (von maximal 100 zu erreichenden Punkten) zustande. Demnach gilt: „You may not be a celebrity, but within your area of expertise your opinion is second to none. Your content is likely focused around a specific topic or industry with a focused, highly-engaged audience.“

Und nicht wirklich überraschend: Nach dieser Messmethode ist Justin Bieber einflussreicher als Barack Obama.

Daniel Fiene hat die Klout-Analysen genauer unter die Lupe genommen.