• 29. Oktober 2011 14:10
  • Medienwandel, Netztheorie, Sendung vom 29.10.2011, Topic

Das Netz als Forschungsgegenstand

Wie Wissenschaft das Web studiert


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Es ist das erste Institut in Deutschland, das sich explizit der Frage widmen wird, welche Auswirkungen das Internet auf die Gesellschaft hat. Themen sollen hierbei sein Datenschutz, Privatsphäre, Netzneutralität oder Jugend- und Verbraucherschutz. Als im Sommer dieses Jahres bekannt wurde, dass es das „Humboldt-Institut für Internet und Gesellschaft“ – so der komplette Name – geben wird, sorgte dies für einige Aufregung, da Google bislang der einzige Finanzier des Instituts ist. Natürlich wird seitdem versichert, dass man unabhängig forscht. Wie weit dieses Versprechen eingelöst werden kann, wird die Zukunft zeigen. In dieser Woche ging es erst einmal los mit der Eröffnungsveranstaltung. Moritz Metz war beim Start am Dienstag dabei und ließ das Gründungsteam des Instituts die Forschungsziele zusammenfassen, Philip Banse besuchte das -vom Institut veranstaltete- „Berlin Symposium on Internet and Society“ wo, ganz humboldtesk, von 250 internationalen Wissenschaftlern die digitale Zukunft debattiert und bereist wurde.

Aber wie passt die akademische Forschung des Netzes eigentlich zusammen mit dessen Natur? Wie beeinflusst das Netz die Wissenschaft und konkret unser Leben? Dazu skypten wir ausführlich mit dem US-amerikanischen Wissenschaftshistoriker George Dyson.

Foto: Moritz Metz, CC-BY