• 12. September 2008 17:09
  • Sendung vom 13.09.2008, Sendungsüberblick

Das Ende der Kreidezeit, Joicho Ito im Porträt und Gema-Performance


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Nicht umsonst lassen sich große Mathematiker gerne vor Schultafeln fotografieren. Tafeln sind Forschungswerkzeuge und Denkhilfen. Ohne Tafeln und Kreide würde das Lernen an Schulen und Universitäten einfach nicht mehr stattfinden können. Aber es gibt auch Nachteile: man kann nicht zurückblättern, die Kreide quietscht schrecklich und einmal ausgewischt ist für immer ausgewischt. Mit dem Whiteboard gibt es jetzt erstmals eine digitale Alternative: ein riesiger Touchscreen, der den Klassenraum revolutionieren soll und derzeit an einigen deutschen Schulen probegewischt wird. Wir besuchen eine Klasse in Berlin-Neukölln und fragen bei der zuständigen Schulverwaltung nach, ob die weiße Tafel wirklich der letzte Schrei in Sachen E-learning ist.
Außerdem portraitieren wir den Computerwissenschaftler Joicho Ito, der nicht nur die letzte Ars Electronica kuratiert, sondern auch dem Internet in Japan auf die Sprünge geholfen hat.
Performancekünstler und Querkopf Johannes Kreidler seinerseits stellt das Urheberrecht auf die Probe, indem er alles gleichzeitig zitiert. Gut, dass Martin Risel da für musikalische Entspannung sorgt; die Netzmusik spielen wir in bewährter Weise nacheinander.  
Und wo bleiben neue Antworten auf die Frage aller Fragen: Was ist das Netz? Die Breitband-Community ist gefordert.