• 17. Oktober 2009 18:10
  • Besprechung, Sendung vom 17.10.2009

Das Buch als Datenbank – Scannen statt lesen?


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Heute wird anders gelesen als früher. Macht es neurologisch einen Unterschied, auf welcher Oberfläche man liest? Hat oberflächliches Lesen, geringe Eintauchtiefe in Themen Folgen für das Verstehen von Texten? Oder baut sich das Gehirn um und entwickelt eine andere, effizientere, digitale Lesekompetenz? Wir lesen hektischer, zerstreuter, weniger erlebnis-, mehr ergebnisorientiert. Manchmal von hinten nach vorn. Wir scannen Texte regelrecht ab nach Brauchbarem. Ist das die neue Art des Lesens im digitalen Zeitalter? Fragen an Reinhold Kliegel, Professor für Psychologie an der Uni Potsdam.  Reinhold Kliegel, Professor für Kognitionspsychologie in Potsdam.

Foto: Vitarienology Flickr cc
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