• 7. Januar 2012 12:01
  • Netzkultur, Sendung vom 07.01.2012

Computerspiele ohne Grafik

Audiogames erzählen Geschichten nur mit Sounds


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Audio Games (oder auch Blind Games) funktionieren vor allem über Klänge und Geräusche. Denn die Spiele werden für Blinde und Sehbehinderte kreiert, können allerdings auch für Sehende reizvoll sein. Wichtig: Die Menüs müssen sprechen, jede Interaktion und jede Rauminformation muss akustisch erfolgen. Doch wie versetzt man einen Spieler (akustisch) in die Tiefen des Meeres? Wie klingen Geräusche unter Wasser authentisch? Wie warnt man vor einem herannahenden Gegenstand, wie macht man eine Wand hörbar? Welche Gefühlsebenen werden angesprochen? Jochen Dreier stellt das Audio Game „Deep Sea“ vor und hat dessen Erfinder, den texanischen Sounddesigner Robin Arnott, interviewt. Außerdem hat er mit Sander Huiberts von der Kunsthochschule Utrecht gesprochen.

Foto: „Deep Sea“-Spieler