Sendungen

Wikipedia im Zeitalter von Fake News und Nintendos „Switch“ im Check

Die Themen vom 18.03.2017

Am 16.03.2017 feierte die deutschsprachige Wikipedia ihren 16. Geburtstag. Zwei Millionen Artikel gibt es dort auf deutsch, rund 27.000 Mal pro Minute wird auf sie zugegriffen, so der Verein Wikimedia, der unter anderem das Online-Lexikon unterstützt. Die deutsche Wikipedia entstand nur zwei Monate nach der Gründung der englischsprachigen Wikipedia. Das ehrenamtliche Engagement tausender Freiwilliger hat es » weiter

Vorprogrammierter Betrug

Mit Unternehmen mit Code Verbechen begehen

Trojaner, Phishing-Mails, Spam: Dass das Internet gerne von Kleinkriminellen genutzt wird, um unwissenden Menschen Geld aus der Tasche zu ziehen, ist ein alter Hut. Dass jedoch große und vermeintlich seriöse Unternehmen spezielle Software dazu einsetzen, ihre Profite zu vergrößern, in dem sie Vorgaben umgehen, das ist ein noch vergleichsweise junges Phänomen. Dabei wird klar: Längst » weiter

Huch, verraten!

Was steckt hinter "Vault7" von Wikileaks?

Immer, wenn man denkt: „Mensch, ich habe wirklich lange keine brisanten Leaks mehr gehört!“, kommen neue Enthüllungen um die Ecke: Wikileaks überraschte am Dienstagnachmittag mit der Veröffentlichung von 8761  Dateien, die vom US-amerikanischen Auslandsgeheimdienst CIA stammen sollen. In der Dokumentensammlung mit dem Namen „Vault7“ werden detailliert Spionagetechniken, Überwachungsmethoden und Angriffstechnologien für Geheimdienstmitarbeiter beschrieben. Das wirft » weiter

Lockenkopf, verzweifelt gesucht

Die Podcastkritik: "Missing Richard Simmons"

Exzentrische Lockenpracht, knallbunte Sportanzüge, übersprudelnde Energie: In den 80er Jahren war Richard Simmons eine Kultfigur, ein Gymanstiklehrer mit Starpotential. Bis er plötzlich verschwand. „Missing Richard Simmons“ ist zurzeit ein Podcast-Hype, der sich den ewigen „Serial“-Vergleichsschuh anziehen muss. Heiko Behr plädiert für ein Ende dieser Referenz und erklärt uns stattdessen, weshalb wir sofort die ersten vier » weiter

Bäume gegen Erdogan und Schwerter gegen Kurden

Der politische Aspekt der türkischen Gamingszene

International sowie im Land selbst sind Spannungen in und mit der Türkei seit Längerem auf der Tagesordnung: So aufgewühlt wie nach dem Putschversuch und vor dem Verfassungsreferendum war das Land schon lange nicht mehr. Die Unruhen, Proteste und politischen Meinungsverschiedenheiten werden allerdings nicht nur auf der Straße, in der Presse, vor Gerichten und im Parlament » weiter

Meditierend im Froschteich

DIe Netzmusik vom 11.03.2017

Teresa Sickert zaubert sechs neue Tracks aus dem Netzmusikhut: Finn Anderson gehört zu den vielversprechendsten Entdeckungen aus dem letzten Jahr auf der Musik-Plattform Jamendo. Nach seiner ersten hörenswerten EP „Uncharted Lands“ legt der talentierte Schotte nun mit einem neuen Song nach: Das verträumte Stück „Some Days“ gibt es zum kostenlosen Download. Rasmus Söderbergs Musik klingt » weiter

Spiel mir das Lied von Wahrheit und Recht

Die Themen der Sendung vom 11.03.2017

„Welche Gemeinsamkeit haben Uber, Volkswagen und Zenefits? Sie alle haben versteckten Code benutzt, um das Gesetz zu brechen.“ Diese These mischt seit vergangener Woche das Netz und die juristische Büros allerorten auf, denn sie lenkt den Blick auf eine neue Form des institutionellen Betrugs: Vom Polizeierkennungstool beim Fahrdienst Uber über den programmierten VW-Abgasskandal bis hin » weiter

„Ich bin ein übelriechender Pirat“

Die Spiele des Gamedisgners Ron Gilbert

„Deine Fuchtelei hat nichts mit der Fechtkunst zu tun.“ „Doch, doch, du hast sie nur nie gelernt.“ Mit Dialogen wie diesen kämpft der Held im ersten Teil der Adventure-Reihe „Monkey Island“ gegen andere Piraten und die Schwertmeisterin von Mêlée. Ron Gilbert, der Entwickler des Spiels hatte damit vor 27 Jahren das sogenannte „Beleidigungsfechten“ erfunden. Bis » weiter

#FreeDeniz, Verfassungsbeschwerde gegen den BND, Emojis auf Facebook

Die Meldungen der Woche vom 04. März 2017

Deutschlandweite Autokorsos für die Pressefreiheit Lautstark wurde letzte Woche in vielen deutschen Städten demonstriert: Die Initiative #freedeniz hatte dazu aufgerufen – als Zeichen des Protests für den inhaftierten deutsch-türkischen Journalisten Deniz Yücel. Yüzel ist unter mehr oder weniger nebulösen Vorwürfen knapp zwei Wochen gefangen gehalten worden. Erst am Montag wurde die eigentliche Untersuchungshaft verhängt. Am » weiter

Schön, dass wir uns nicht kennen!

Gesichtserkennung: Der Wert der Anonymität

Was wir mit unseren Gesichtern so alles machen können: Grenzkontrollen passieren, mit Selfies im Netz zahlen, Handys entsperren … Dahinter stecken Gesichtserkennung und unsere biometrischen Daten, die sie sich auch nach Jahren nur wenig bis gar nicht verändern. Die also für immer mit unserer Identität verknüpft sind. „In fünf Jahren ist Ihr Gesicht Ihr Personalausweis“, » weiter

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