Besprechung

Beunruhigend visionär

Zum Start der dritten Staffel Black Mirror

Implantate in den Augen, über die Gesehenes abgespielt werden kann; Tote, die als Androiden und Chatbots wieder zum Leben erweckt werden: In der Serie Black Mirror entwirft der britische Autor Charlie Brooker Zukunftsvisionen – die aber meist in den Grenzen unserer Vorstellung bleiben. Seit 2011 schaffen es die Macher der Serie wohl auch deshalb immer » weiter

Es gibt Nerds – und es gibt „Nerdists“

Podcast-Kritik

Ein „Nerdist“ sei eine Art künstlerischer Nerd, der nicht nur konsumiert, sondern auch erfindet und kreiert. So steht es auf der Homepage der Podcast-Reihe „The Nerdist“ des Comedy-Künstlers Chris Hardwick. Deshalb entspricht die Serie auch keinem Klischee von „Technik-Talk“. Vielmehr es geht um Promis, mit denen Hardwick in der Show spricht. Mehr als 800 Episoden » weiter

Schwarzes Utopia

Der Black Panther und sein High-Tech Staat

Man stelle sich mal vor: Der weiße Mann hätte niemals einen Fuß auf den afrikanischen Kontinent gesetzt. Hätte niemals das Land kolonialisiert, niemals seine Bevölkerung unterjocht und niemals seine Bodenschätze geplündert. Was dann? Für uns Europäer könnte diese Variante der Geschichte sehr unangenehm werden, denn ohne das geraubte Gold, ohne Kupfer und ohne Bauxit oder » weiter

Dauerstörung Störerhaftung

Touristen in Deutschland müssen sich häufig seltsam vorkommen. Oft kein schnelles Internet, Probleme bei den mobilen Daten im Zug, im ländlichen Raum sowieso und freie W-Lans gibt es auch fast nirgends. Eine Art Zeitreise. Vor allem die sogenannte Störerhaftung schafft seit Jahren Rechts-Unsicherheit für die Anbieter. Nach deutscher Rechtssprechung ist man automatisch Teil einer möglichen » weiter

Dampf ablassen nur noch mit gültiger Fahrkarte

Kleidung, Technik, Spiele – Wenn wir online etwas kaufen, dann schauen wir natürlich auf die Produktbewertungen. Sterne, Punkte oder Kommentare sind da ja gängige Entscheidungshilfen. Kurz gesagt: Produktbewertungen im Netz tragen zur Kaufentscheidung bei. Das ist auch bei der Spieleplattform Steam der Fall – eine Art App-Store für PC-Spiele, an dem Gamer und Spieleentwickler heutzutage » weiter

25 Jahre Linux

Am 25. August 1991 postete Linus Torvalds im Internet, er arbeite an einem freien Betriebssystem und programmiere es nur als Hobby. 25 Jahre später ist es dann aber doch groß und professionell geworden: Linux – das nach Linus Torvalds benannte Betriebssystem, auch bekannt durch das Pinguin-Maskottchen Tux. Auch wenn der Marktanteil von Linux auf Desktop-PCs verschwindend gering ist » weiter

Ins Abseits veröffentlicht

WikiLeaks war eine Institution die sich für Transparenz einsetzte, die durch Veröffentlichungen von geheimen Dokumenten Missstände aufzeigte. Doch jetzt steht die Enthüllungsplattform selbst in der Kritik. Kurz nach dem Putschversuch in der Türkei wurden Dokumente geleakt, die wenig Erkenntnisgewinn hatten, dafür aber tausende von privaten Daten von vor allem Frauen offenlegten. zum Beispiel kann eingesehen » weiter

Bild von Etereuti unter CC 0

Türkei: Wie frei sind Nutzer sozialer Medien?

Nachdem Putschversuch in der Türkei ist das Land im Ausnahmezustand. Wo ist die Demokratie? Ausnahmezustand – das ist ausnahmsweise keine Redewendung, sondern eine Anordnung des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, welcher der Regierung außergewöhnliche Machtbefugnisse zusichert. Auch  die Menschrechtskonvention wurde außer Kraft gesetzt. Vorher wurden Schulen und gemeinnützige Einrichtungen geschlossen, Richter und Staatsbeamte entlassen und ein Reiseverbot für Wissenschaftlicher verhängt. Auch » weiter

SpaceJustin von DLR.de unter CC BY

Brauchen wir eine Robotersteuer?

Seit es Maschinen gibt, fürchtet sich die Menschheit davor, dass sie arbeitslos wird. Arbeit = Geld Das ist natürlich eigentlich keine schlechte Idee. Wäre da nicht das klitzekleine Problem, dass unsere Gesellschaft so konfiguriert ist, dass die meisten Menschen und das Sozialsystem nur durch menschliche Arbeit zu Geld kommen. Wenn es jetzt immer mehr Roboter » weiter

Bitte keine Blümchen

Sex in Computerspielen soll realistischer werden

Computerspiele sind, trotz gut erzählter Geschichten, Fiktion, schon klar. Aber nicht selten bilden sie dennoch Facetten und Situationen des realen Lebens ab, und technische Rafinessen machen es möglich, dass die Menschen und Orte in den Games erschreckend echt wirken. Es wird gelacht, gestritten, diskutiert und geflirtet – nur der Sex, der ist meistens überraschend unecht. » weiter

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