• 29. Januar 2016 13:01
  • Sendung vom 30.01.2016, Sendungsüberblick
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Von menschlichen Fans und künstlichen Welten

Die Themen der Sendung vom 30.01.2016


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Ohne Fans keine Stars

Kreischende Mädchenmünder und drohende Ohnmacht – wer beim Stichwort „engagierte Fans“ ausschließlich Teenagerherzen brechen hört, dem sei wärmstens diese Breitband-Ausgabe empfohlen. Denn Begeisterung und Bewunderung für fiktionale und reale Stars, Serien, Filme, Computerspiele und Geschichten sind kein belächelter Schulschluss-Zeitvertreib, sondern fester Bestandteil der oft zitierten „Mitte der Gesellschaft“.

Jüngstes Beispiel dafür ist der Launch der Plattform „Fandom“, ein von den wikia.com-Machern geschaffener Ort für aktives Fantum, in dem Nutzer ihr geballtes Wissen und Nerdtum sammeln sollen. Nach einer Erklärung des Wikia-Prinzips von Matthias Finger sprechen wir mit dem Journalisten Christian Schiffer über die Veränderungen, die Fantum und Mitgestaltung von Popmythen durch das Internet erfahren haben: Wie sehr beeinflusst Fanfiction die Entwicklung eines Produkts, wie bestimmt das Wechselspiel von Star und Anhänger den kommerziellen Erfolg?

Virtuelle Welten und Künstliche Intelligenz

Mit einem Computerspielfan geht es auch nach den Meldungen der Woche von Tim Wiese weiter: Diese Woche erschien „The Witness“, der lang erwartete Coup des Indie-Entwicklers Jonathan Blow. Ob das Game seine hohen Erwartungen erfüllen kann, verrät uns Marcus Richter, der sich für uns die Nächte um die Ohren gespielt hat.

Mit künstlichen Welten und ihrer Verankerung auf irdischem Boden beschäftigte sich Zeit seines Lebens auch Marvin Minsky. Der Pionier der Künstlichen Intelligenz verstarb diese Woche – Laf Überland über den Vater aller Menschmaschinen.

Den Soundtrack zum CC-freien Tanztee liefert diesmal Roland Graffé, durch die Sendung führen Katja Bigalke und Martin Böttcher. Die Redaktion liegt bei Vera Linß und Jana Wuttke, ins Netz schreibt Miriam Sandabad.

Foto: „Recharging Danbo Power“ von Takashi Hososhima, CC BY-SA 2.0

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