• 9. Oktober 2015 10:10
  • Sendung vom 10.10.2015, Sendungen, Sendungsüberblick
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Der jüngste Schrei

Die Themen der Sendung vom 10. Oktober 2015


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Sie wollen anders sein als die etablierten Nachrichtenformate, ihre Leser auf Augenhöhe ansprechen und „lebendigen“ Journalismus produzieren: In den letzten Monaten präsentierten zahlreiche Medienhäuser neue Magazine für eine junge, netzaffine Zielgruppe. Bei „ze.tt“ von der „Zeit“, „bento“ von „Spiegel Online“, „BYou“ von der „Bild“ oder dem Start-up „Himate“ geht es subjektiv und emotional zu.

Sind diese Plattformen das lang ersehnte Aufwachen der Branche? Oder ein weiterer Schritt in die „Buzzfeedisierung“, wo man annimmt, junge Leser wären weniger anspruchsvoll? Nach einer Einführung ins Thema von Matthias Finger fragen wir die Journalistin Lena Lammers, wie sie als 20-Jährige die neuen Formate wahrnimmt. Im Anschluss diskutieren wir mit dem Journalisten Lorenz Matzat und Stephan Weichert, Professor für Journalismus und Medien aus Hamburg.

Nach den Medien und Meinungen mit Jan Rähm gehen wir auf eine Neuigkeit genauer ein: Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass die Vereinigten Staaten kein „sicherer“ Hafen für Daten von Europäern sind. Über das „Safe Harbor“-Urteil sprechen wir mit Jeanette Hofmann, der Direktorin des Humboldt Institutes für Internet und Gesellschaft.

Wenn schon nicht in den USA, dann aber in der DNA: Forscher haben es geschafft, Daten in künstlich hergestelltem Erbgut zu speichern. Welches Potential der Bio-Speicher birgt, erklärt Jennifer Rieger.

Moderation: Vera Linß und Martin Böttcher
Redaktion: Teresa Sickert und Jana Wuttke
Netzmusik: Teresa Sickert
Web: Nora Gohlke

Bild: Spotted flycatcher – Muscicapa striata von Papooga auf Flickr, CC BY

Kommentare

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