• 9. Mai 2014 15:05
  • Sendung vom 10.05.2014, Sendungsüberblick

Rein in die Wildnis

Breitband am 10.05.2014


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„Into the Wild“ – das war der Titel der diesjährigen Netzkonferenz re:publica. Und ein wilder Mix aus Themen, die die Diskussionen in Berlin bestimmten, begleitet auch die aktuelle Breitband-Ausgabe. Wir haben uns in den dreitägigen Trubel geworfen und kommen zurück mit spannenden Gesprächspartnern im Gepäck.

Der Politologe und Direktor des kanadischen Citizen Labs Ron Deibert macht sich schon lange Gedanken über eine alternative Sicherheitspolitik. Wir sprechen mit dem Autoren von „The Black Code“ über die Frage, wie wir das Netz sicherer machen und gleichzeitig noch Grundrechte schützen können. 

Der politische Aktivismus der „Yes Men“ ist da gedanklich nicht weit entfernt: Mike Bonanno und Andy Bichlbaum sind Großmeister der kalkulierten Grenzüberschreitung. Im Interview erklären sie, weshalb sie in Mediahacks einen „Beautiful Trouble“ sehen.

Netzaktivismus war somit auch dieses Jahr zentrales Thema der re:publica – da kann schon mal aus Frust der Gedanke aufkommen: Mir reicht’s, ich gehe raus aus dem Netz. Viele Menschen waren aber gar nicht erst drin: Im Gespräch mit Yasmina Basnaszczuk und Nele Heise versuchen wir herauszufinden, ob Offliner und die sogenannte Netzgemeinde die gleiche Sprache sprechen.

Doch auch außerhalb der hiesigen Netzgemeinschaft tut sich was: Mit Projekten wie AfriLabs, AfriMakers oder dem AfricaHackTrip sprudelt ein ganzer Kontinent über vor Ideen und Start-Ups in der Tech-Szene. Sinnbildlich für diese Bewegung steht Clarisse Iribagiza aus Ruanda. Miriam Sandabad hat sie getroffen.

Was aber, wenn man auf der re:publica steht und sich fragt: Was soll das alles? Matthias Finger nimmt uns mit auf einen Rundgang für Einsteiger und Ahnungslose.

Durch die Sendung führen Teresa Sickert und Marcus Richter, die Netzmusik kommt diesmal von Roland Graffé und die Redaktion hat Vera Linß.

Foto: „re:publica #rp14“ von GillyBerlin, CC BY 2.0