• 2. Mai 2014 15:05
  • Sendung vom 03.05.2014, Sendungsüberblick

Internet der Dinge, Vermeshtes und heftig Mysteriöses

Breitband am 03.05.2014


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Der Kühlschrank, der seinen Besitzer nicht nur freundlich daran erinnert, dass die Milchtüte sich dem Ende zuneigt, sondern gleichzeitig auch die Auto-Navigation nach der Arbeit zum nächsten Supermarkt umleitet. Der sprechende Toaster und das intelligente Bügeleisen – die meisten Vorstellungen vom Internet der Dinge kreisen um kluge Haushaltshelfer, die den Alltag erleichtern können. Dass diese Vorstellungen aber auch Aspekte von Kunst und Forschung bis hin zu Datenschutz diskutieren müssen, liegt auf der Hand. Und spätestens seit Googles Kauf des Haustechnik-Vernetzers „Nest Labs“ ist offensichtlich: Das Internet der Dinge soll Mainstream werden.

Anlässlich der Berliner Konferenz „ThingsCon“ beschäftigen wir uns in der ersten Hälfte von Breitband diese Woche mit der Zukunft des Hardware-Business, das das „Internet of Things“ im Alltag verankern möchte. Dazu sprechen wir mit dem US-Architekten und Künstler Usman Haque über erfolgreiches Design von IoT-Geräten und ihrer Auswirkung auf gesellschaftliche Verhaltensmuster. Wie Erfindungen des Internets der Dinge oftmals mithilfe von Crowdfunding ihren Weg zu den Verbrauchern finden, berichtet anschließend Jochen Dreier.

Im Internet der Dinge ist ein gemeinsamer Kommunikationsstandard unabdingbar. Darüber, wie sich die Dinge aus dem Internet der Dinge verbinden – und was Mesh-Netzwerke dazu beitragen können, weiß nachfolgend Philip Banse.

Ziemlich heftig und mysteriös geht es zum Schluss bei Laf Überland zu: Die Rhein-Zeitung entfachte am Anfang dieser Woche eine große Diskussion über die Klickfang-Webseite heftig.co, die im April im Like-Medien-Ranking auf Platz 1 klettert und damit Netzriesen wie Spiegel Online und Bild.de hinter sich lässt.

Heftig durchgemixte Netzmusik kommt diesmal von Marcus Richter, der zudem mit Vera Linß an den Mikrofonen sitzt. Sendungslob und -kritik nimmt Redakteur Moritz Metz entgegen, Kommentare sowie Tweets landen bei Miriam Sandabad.

Foto von Ethan, CC BY 2.0