• 11. April 2014 10:04
  • Sendung vom 12.04.2014, Sendungsüberblick

Die Welt: dreidimensional, verspielt und digital verwundet

Breitband am 12.04.2014


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Dass es sich bei der Welt entgegen erster Annahmen nicht um eine Scheibe handelt, ist hinlänglich bekannt. Wenn es um Urlaubsplanung oder dem schnellsten Weg zum Zahnarzt am anderen Ende der Stadt geht, wird analog der Stadtplan oder digital der Kartendienst auf dem Smartphone oder Computer genutzt. Mit Projekten wie Open Street Maps kann man selbst bereits dazu beitragen, die Welt ein wenig mehr zu vermessen – doch bleibt die Visualisierung ein wenig wie auf den Geografiekarten der Schulzeit: zweidimensional. In seinem „Project Tango“ will Google nun mit einer technischen Erweiterung für Smartphones die Welt im Crowdsourcing-Verfahren dreidimensional vermessen. Wie solch ein eingebauter 3D-Scanner funktioniert und was er für die Zukunft bedeuten könnte, erklärt uns Marc Pollefeys, Professor am Institut für Visual Computing an der ETH Zürich im Interview.

Auf die Medien und Meinungen von Tim Wiese folgt die Erkenntnis: Die Welt mag zwar so gut wie komplett visualisiert sein, eine digitale Sicherheit bietet sie jedoch noch lange nicht – das wurde mit der Aufdeckung der Sicherheitslücke „Heartbleed“ in den letzten Tagen einmal mehr deutlich. Seit bereits zwei Jahren existiert das Loch in der Verschlüsselungstechnik OpenSSL, doch erst jetzt wurde es bekannt. Philip Banse über die Ursachen und Folgen.

In eher sicheren virtuellen Räumen bewegen sich Vera Linß und Marcus Richter auf der A Maze. Sie haben sich für uns auf dem dritten internationalen Indie Games Festival umgeschaut.

Die beiden Festivalgänger führen auch durch die übrige Sendung, die von Christian Grasse redaktionell betreut und mit neuer Netzmusik abgerundet wird. An den Online-Schalthebeln sitzt Miriam Sandabad.

Foto: „World Map – Abstract Acrylic“ von Nicolas Raymond, CC BY 2.0