• 22. November 2013 16:11
  • Sendung vom 23.11.2013, Sendungsüberblick

Schlandnet-Träume, digitale Agenda, Googles Buchsuche und eine offene Gehirnschnittstelle

Breitband am 23.11.2013


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Wahrscheinlich ist es Ihnen schon ins Auge gestochen: unsere Netzadresse hat sich verlängert. Mit „breitband.deutschlandradiokultur.de“ segeln wir noch offensichtlicher unter der Flagge unseres frisch gerelaunchten Muttersenders. Terrestrisch zu empfangen sind wir fast überall in Deutschland. Das Internet lebt weltweit – es überspringt Staatengrenzen, als hätte es die nie gegeben.

Ausgerechnet wegen des NSA-Überwachungsskandals könnte das Netz aber nun in nationalere Grenzen geraten. Die Deutsche Telekom schlägt vor, innderdeutschen Internetverkehr nur noch über deutsche Internetknoten zu lenken. Aber ist ein „Schengen-Netz“ technisch realistisch? Schützt das „#Schlandnet“ wirklich vor Schlapphüten oder wird es nur der Telekom nutzen? Damit beschäftigen wir uns in dieser Breitband-Sendung. Aufklärung bringen ein Kurzbeitrag von Philip Banse sowie ein Gespräch mit dem IT-Fachjournalisten Peter Welchering.

Nach den Medien und Meinungen mit Theresa Sickert reden wir mit Prof. Leonhard Dobusch über die Legalisierung von Googles jahrelang umstrittener Buchsuche. Und zum Schluß berichtet Thomas Reintjes über OpenBCI, eine Initiative für ein quelloffenes EEG-Gerät. Die Gehirn-Computer-Schnittstelle soll Kunst, Wissenschaft und Spiele beflügeln.

An den Mikrofonen sind Katja Bigalke und Christian Grasse – und der hat auch die Netzmusik ausgewählt. All das am Samstag um 14:05 im Deutschlandradio Kultur, überall in Deutschland – und natürlich auch weltweit per Stream.

Bild: Garuna bor-borCC-BY-SA