• 28. Februar 2009 14:02
  • Sendung vom 28.02.2009, Sendungsüberblick

Brauchen wir eine öffentlich-rechtliche Internetanstalt?


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Urheberrecht neu denken. Einen Solidarvertrag zwischen Kreativen und Gesellschaft einrichten. Das Konzept öffentlich-rechtlicher Medien ins digitale Zeitalter  überführen. Remixing als Kulturtechnik etablieren. Den Autorenbegriff neu verhandeln. Große Thesen, doch bislang nur kleine Schritte zur Realisierung.
In der letzte Woche sprachen wir mit Volker Grassmuck über ein mögliches Finanzierungsmodell – die Kulturflatrate. In der kommenden Sendung fragen wir nach der Notwendigkeit öffentlich-rechtlicher Strukturen für digitale Inhalte.
Markus Beckedahl stellte 2008 in der de:bug zehn Forderungen für eine zeitgemäße Netzpolitik auf, darunter jene nach einer öffentlich-rechtlichen Förderung digitaler communities, die ein öffentliches Interesse wahrnehmen.
Wie kann man dieses öffentliche Interesse im Internet definieren? Welche Inhalte, welche Medien sollten unter eine öffentlich-rechtliche Förderung fallen?
Außerdem ziehen wir mit Wolfgang Tischer von literaturcafe.de eine Bilanz des Internetauftritts von Heidenreichs „lesen!“.
Und natürlich gibt es Netzmusik, das Blogspiel und ein aktuelles Porträt – in dieser Woche traf Vera Linß den eBay-Chef Deutschland, Frerk Malte Feller.