• 15. Februar 2014 15:02
  • Netzkultur, Sendung vom 15.02.2104

Big Data pimpt Serien auf

Wie Nutzerdaten serielles Erzählen beeinflussen


> MP3-DOWNLOAD

Deutsche Serienfans blicken immer wieder neidisch in die USA. Nicht nur, weil die meisten beliebten Serien dort produziert und auch zuerst ausgestrahlt werden. Sondern weil es dort auch legale Möglichkeiten gibt, schneller als hierzulande aktuelle Serien und Filme aus dem Netz zu streamen. Einer der bekanntesten Streaming-Anbieter ist Netflix, eine Firma die ihr Geschäft 1997 mit DVD-Verleih per Post begann. Mittlerweile ist Netflix der erfolgreichste Streamingdienst der Welt mit über 44 Millionen Kunden. Aber Netflix kauft mittlerweile nicht mehr nur Film- und Serienware von Dritten ein, sondern produziert nun auch eigene Formate. Um herauszufinden, was die Zuschauer wollen, nutzt Netflix eine Quelle, die normale Fernsehsender nicht haben: Die exakten Streamingdaten eines jeden Nutzers. Inwieweit diese Datensammelei die Serienproduktion beeinflusst, hat Hendrik Efert am Beispiel der Serie „House of Cards“ versucht herauszufinden.

Foto: CC von Beatrice Murch auf flickr.com