• 24. Mai 2013 11:05
  • Netzmusik, Sendung vom 25.05.2013

Autonomous Music

Eher bunter Haufen als schwarzer Block


Autonomous Music mit Sitz in Portland/Oregon in den USA verfolgt einen Hybrid-Ansatz – einerseits arbeitet man als konventionelles Label und als Bookingagentur. Andererseits erscheinen dort auch Gratisveröffentlichungen und ein jährliches Benefizalbum zugunsten von Bürgerrechtsorganisationen und NGOs.

Besonders schätzt man bei Autonomous Music die gesellschaftsverändernde Kraft des kreativen Schaffens. Das schlägt sich nicht nur in der Auswahl der veröffentlichten Künstler nieder, sondern auch in einem Interview-Blog, in dem sozial und politisch engagierte Musiker, Autoren und Grafikkünstler zu Wort kommen. Entsprechend offen und breit ist das musikalische Spektrum, das bei Autonomous Music zu finden ist. Von psychedlischem Indierock und Singer-Songwriter bis hin zu Electronica und Ambient ist so ziemlich alles dabei.

Drei kostenlos herunterzuladende Compilations sind bisher auf Autonomous Music erschienen. In der aktuellen Breitband-Ausgabe spielen wir Stücke aus den Samplern „Array Volume 1“ und „Array Volume 2„.

Playlist:
01. Yppah – Never Mess With Sunday
02. Papadosio – All I Knew
03. Quantic – Dog With A Rope
04. Marley Carrol – Comfort’s Curse
05. Emancipator – Elephant Survival
06. Telefon Tel Aviv – Nothing’s Worth Losing (ill-Esha Bipolar Cover)

Foto: CC-BY Flickr/arthwollipot