• 16. Januar 2016 16:01
  • Besprechung, Sendung vom 16.01.2016
  • 2 Kommentare

„Alle vier Sekunden ein neuer Kommentar“

Wie Social Media-Redakteure die Flut von Hasskommentaren erleben


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In der Silvesternacht sind vor dem Kölner Hauptbahnhof Frauen sexuell belästigt, beraubt oder bedrängt worden – es soll über 700 Opfer geben. Unter den Tätern sollen sich Menschen – zum Teil Asylbewerber – aus Marokko, Syrien und Irak befinden. Die Diskussion um Köln war deshalb sofort auch eine Mediendiskussion: Sollte die Herkunft der Täter eine Rolle spielen? Wenn ja, wie berichtet man angemessen darüber? Wir haben uns in der letzten Breitband-Sendung ausführlich mit diesem Thema befasst.

Fast schon traurige Selbstverständlichkeit ist, dass solche Meldungen zu neuen Wellen von Rassismuss, Ausländerfeindlichkeit und Fremdenhass führen – vor allem auch in den sozialen Netzwerken. Welche Rolle die Geschehnisse auf den Social-Media-Plattformen verschiedener Medien spielten und wie die verantwortlichen Redakteure damit umgegangen sind, hat Matthias Finger zusammen getragen.

Foto: flickr CC von Margaux-Marguerite Duquesnoy

Kommentare

    „Die Menschheit kann an jedem Tage und vor jeder Zeile sehen, dass sie verloren ist, wenn sie sich dem Journalismus ausliefert“

    Karl Kraus (1874 – 1936), österreichischer Schriftsteller, Publizist, Satiriker, Lyriker, Aphoristiker und Dramatiker

    […] Wie erleben Social-Media-Redakteure die Kommentarflut nach den Silvesterübergriffen in Köln. Im Medienmagazin “Breitband” im Deutschlandradio Kultur habe ich auch ein paar Sätze dazu gesagt. […]

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