• 26. August 2012 17:08
  • Netzkultur, Portrait, Sendung vom 25.08.2012
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Aktivistin mit Community

Rainey Reitman von der Electronic Frontier Foundation


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Auf den ersten Blick wirkt sie wie eine Studentin im ersten Semester: zierlich und mit schüchternem Lächeln. Spätestens aber, wenn Rainey Reitman zu sprechen beginnt, ist klar: hier spricht eine der derzeit vielleicht engagiertesten Verfechterinnen von Bürgerrechten im Internet.

Rainey Reitman ist Activism Director der US-amerikanischen „Electronic Frontier Foundation“ (EFF) und sitzt zudem in verschiedenen anderen Gremien, die sich dem Schutz von Freiheit und Demokratie verschrieben haben. Sie bezeichnet sich selbst als „ein bisschen besessen“ von dem Wunsch, das System der Softwarepatente zu ändern, weil es in ihren Augen innovationsfeindlich ist.

An ihrer Seite: die EFF-Community. Die ist groß und international, engagiert und hilfreich. Aber viel Gedanken macht sich Rainey Reitman darüber nicht. Solange niemand gegen geltende Gesetze verstößt, so ihr Credo, ist es, fast egal, was die Community sagt. Hauptsache, sie hat immer und überall die Möglichkeit, überhaupt etwas zu sagen.

Lydia Heller hat Rainey Reitman auf der „Campus Party“ getroffen.

Foto: Electronic Frontier Foundation

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