• 24. April 2010 16:04
  • Besprechung, Medienwandel, Netztheorie, Sendung vom 24.04.2010

Agenda-Setting im Internet-Zeitalter


> MP3-DOWNLOAD

Es gibt in Deutschland nicht gerade viele Theoretiker, die sich sowohl akademisch als auch praktisch fundiert mit dem Internet und seinen Folgen für die Gesellschaft beschäftigen. Eine Ausnahme ist Peter Kruse, Honorarprofessor an der Uni Bremen und Organsiationspsychologe. Kruse hielt auf der re:publica in Berlin einen viel beachteten Vortrag über Wertegrundlagen von Internetnutzern.
In der analogen Zeit galt: Es gibt eine handvoll Medien, was die berichten, ist relevant, sie legten fest, worüber eine Gesellschaft sich verständigen muss. Jetzt ist potentiell jeder ein Medium, alle reden über alles, die Aufmerksamkeit verteilt sich. Philip Banse hat mit Peter Kruse darüber gesprochen, wie sich die Gesellschaft da noch auf Relevantes einigen kann.